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Informationen zum Vereinsprogramm

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Aktuelles


Abgesagt: Mitgliederversammlung (23.3.) und 72. Tag der Westfälischen Geschichte (23.-25.4.)

Aufgrund der aktuellen Lage findet die Mitgliederversammlung nicht am 23. März statt. Der 72. Tag der Westfälischen Geschichte (23.-25. April) ist ebenfalls abgesagt. Sobald es möglich ist, wird für beide Veranstaltungen ein Nachholtermin gesucht.

Freiburg im Breisgau

Studienfahrt 24. bis 27. Juni 2020

Vom Mittwoch, dem 24., bis Samstag, dem 27. Juni 2020, veranstaltet der Geschichtsverein eine Studienfahrt nach Freiburg. Die Fahrt steht unter der Leitung von Frau Dr. Black-Veldtrup, die Führung vor Ort übernimmt Andreas Fischbach. Herr Fischbach hat 32 Jahre in Freiburg gelebt, war viele Jahre Mitglied des dortigen Geschichtsvereins und hat zahlreiche Stadt- und Wanderführungen in und um Freiburg geleitet.

Wir verbringen drei Nächte in einem guten 3-Sterne-Hotel (mit Frühstück) in zentraler Lage am Rande der historischen Altstadt. Die An- und Abreise erfolgt per Bahn (Hin- und Rückreise mit durchgehendem Zug), in Freiburg sind wir überwiegend zu Fuß unterwegs.

Freiburg im Breisgau ist aufgrund seines Klimas und seiner geographischen Lage am Rand des Schwarzwaldes und im Dreiländereck Deutschland/Schweiz/Frankreich einer der beliebtesten deutschen Wohn- und Urlaubsorte. Außerdem ist die Universitätsstadt eine der am schnellsten wachsenden Städte der Republik (was sich allerdings auch in den Immobilienpreisen bemerkbar macht). Freiburg feiert 2020 sein 900-jähriges Stadtjubiläum und verfügt über ein reichhaltiges Kulturleben – dazu gehören auch der Weinbau und die berühmte badische Küche!

Aber vor allem weist die Stadt eine hochinteressante und bewegte Geschichte mit vielen Anknüpfungen an bedeutende europäische Ereignisse auf. Davon möchten wir Ihnen in diesen drei Tagen einiges zeigen und erzählen.

Infos erhalten Sie unter 0251-591 5694. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte per Mail an unter: kestermann-altertumsverein@lwl.org

Das Reiseprogramm sowie Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie hier:

Reiseprogramm Freiburg.pdf

Frühjahrsfahrt

Mittelalterliche Kirchen in Essen-Werden und Essen am 6. Juni 2020

Mittelalterliche Kirchen in Essen-Werden und Essen sind das Ziel unserer Frühjahrsfahrt am 6. Juni. Der erste Bischof von Münster, Liudger, war Ende des 8. Jahrhunderts auch Gründer des bedeutenden Klosters Werden. Wir besichtigen die Kirche und die Schatzkammer, spazieren an den barocken Abteigebäuden vorbei und besuchen die romanische Kirche St. Lucius, die immer im Schatten von St. Ludgerus blieb.

Nach dem Mittagessen besuchen wir die Kirche des ehemaligen wichtigen Kanonissenstifts Essen, eine Gründung des 9. Jahrhunderts, die Domkirche des jungen Ruhrbistums Essen geworden ist. Auch hier lassen wir uns durch die Schatzkammer führen, die eine Vielzahl an bedeutenden Kunstschätzen enthält, etwa die „Goldene Madonna“. Die Marienfigur, die um 980 geschaffen wurde, ist die älteste erhaltene vollplastische Marienfigur der abendländischen Kunst.

Infos erhalten Sie unter 0251-591 5694. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte per Mail an unter: kestermann-altertumsverein@lwl.org

Das Fahrtprogramm mit allen Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie hier:

Frühjahrsfahrt.pdf

Nächster Vortrag

Der nächste Vortrag findet am 11. Mai 2020 statt:

Prof. Dr. Jan Keupp
Gewalt und Geschäft - Burg Lüdinghausen in der Münsterischen Stiftsfehde (1450-1457)

Der Vortrag findet um 19.00 Uhr statt im:

Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei!

Titelbilder "Die Tagebücher des Ludwig Freiherr Vincke"

Neuerscheinungen

Aus der Reihe "Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke 1789-1844" sind zwei weitere Bände erschienen:

Band 7: 1813-1818, bearbeitet von Ludger von Westphalen

Dieser Band ist ein unveränderter Nachdruck der bereits 1980 erschienenen Tagebuchedition, die – bearbeitet von Ludger Graf von Westphalen – den Zeitraum vom 1.11.1813 bis zum 1.1.1819 umfasst. Ludwig Vincke hatte sich 1810 aus preußischen Diensten verabschiedet, geheiratet und lebte als Gutsherr auf Haus Ickern. Erst die Vertreibung der Franzosen aus Nordwestdeutschland ebnete ihm den Weg zurück in die Dienste der Allgemeinheit, die er während der französischen Besatzung nicht zu leisten bereit gewesen war. Zunächst als Zivilgouverneur, dann als Oberpräsident der 1815 neu geschaffenen Provinz Westfalen stellte er fortan seine Schaffenskraft in den Aufbau und die Weiterentwicklung eines modernen Westfalens.

Bereits die erste Auflage der Edition ist ergänzt durch eine Auswahl an Briefen, die Vincke in den Jahren 1813–1818 erhalten hat und die im Zusammenhang mit seinen Tagebucheinträgen stehen. Sie sind in diesem Band ebenfalls unverändert nachgedruckt.

Band 11: 1840-1844, bearbeitet von Hans-Joachim Behr und Christine Schedensack

Bis in seine letzten Tage folgte Vincke dem Grundsatz „ Müßigkeit vermeiden, keine Zeit für Zerstreuungen verschwenden“. Unermüdlich war er in seiner Provinz unterwegs, beschäftigt mit wirtschaftlichen Fragen, dem Ausbau der Infrastruktur, Ordnung des Armenwesens und sozialen Einrichtungen. Jeder neue Straßenabschnitt wurde nach seiner Fertigstellung von ihm persönlich kontrolliert. Manchmal erreichte er dabei die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Er verbuchte Erfolge, musste aber auch Enttäuschungen hinnehmen. So konnte er für die Köln-Mindenener Eisenbahn nicht die von ihm bevorzugte Linienführung über Hamm durchsetzen. Bei der Diskussion um die Westfälische Landgemeindeordnung. die seinen Vorstellungen zutiefst widersprach, musste er schrittweise seine Grundsätze aufgeben.

Dem Thronwechsel nach dem Tode Friedrich Wilhelms III. sah Vincke mit Besorgnis entgegen. Guten Willen wollte er dem Thronerben nicht absprechen, störte sich aber an dessen „poetischen Grillen“. So täuschte er sich auch, wenn er in der Einberufung der vereinigten Ausschüsse einen Beweis für Absichten des Königs sah, die ständischen Rechte zu erweitern. Friedrich Wilhelm IV. war zu sehr in provinzialständischen Vorstellungen befangen, um dem liberalen Drängen nach Verfassungsreformen nachzugeben.

Zu seinem ältesten Sohn Georg hatte Vincke ein besonders enges Verhältnis. Er war ihm Vertrauter und Ratgeber in dienstlichen wie privaten Angelegenheiten. Was den Vater jedoch bekümmerte, war sein Widerspruchsgeist, der auf dem Landtag zu einer offenen Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn geführt hatte.

Allmählich machte sich das Alter bemerkbar. Vincke klagte über zunehmende Schwerhörigkeit, die ihm Mühe machte, beim sonntäglichen Kirchenbesuch der Predigt zu folgen. Gerüchte von einer baldigen Pensionierung liefen um.

Am 3. November 1844 trat der Oberpräsident seine letzte Dienstreise nach Minden an, bei der er einen Schlaganfall erlitt, von dessen Folgen er sich nicht mehr erholte. Er starb am 2. Dezember 1844.

Hier können Sie das Vortragsprogramm 2019/20 als PDF-Datei herunterladen.

Vortragsprogramm 2019-20.pdf

Neu: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 96, 2018

Der Jahresband 2018 der Zeitschrift Westfalen ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier:

Inhaltsverzeichnis.pdf


Neu: Westfälische Zeitschrift 168, 2018

Die Westfälische Zeitschrift 168, 2018, ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier:

Inhaltsverzeichnis.pdf

Neu erschienen: Bd. 10 (1830-1839) der Edition der Vincke-Tagebücher

Band 10 der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke ist erschienen (Näheres finden Sie hier). Er umfasst die Jahre 1830 bis 1839. Am 5. März wurde der Band mit einer Vortragsveranstaltung im münsterischen Schloss vorgestellt. Im Schloss hatte die Familie Vincke ihre Wohnung und Ludwig Vincke zudem seinen Dienstsitz als Oberpräsident der preußischen Provinz Westfalen.

Die Bilder (© Peter Fröhlich) zeigen Eindrücke der Buchvorstellung (bitte klicken Sie zum Vergrößern auf ein Bild):




Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn



Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
Werden Sie also Fördermitglied und unterstützen Sie den Verein noch stärker als bisher!

Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).

Hier finden Sie ein Formular für eine Fördermitgliedschaft:

Fördermitgliedschaft.pdf


Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Formular Umwandlung Familienmitgliedschaft


Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)