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Informationen zum Vereinsprogramm

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Aktuelles

Nächster Vortrag

Montag,  27. Juni um 19.00 Uhr im Plenarsaal des Landeshauses

Prof. Dr. Malte Thießen

"Infiziertes Nordrhein-Westfalen: Eine Landes- als Seuchengeschichte vom 19. bis ins 21. Jahrhundert"

Seuchen sind die sozialsten aller Krankheiten. Sie (be-)treffen nie nur die oder den Einzelne:n, sondern immer auch die gesamte Gesellschaft. Wer ist in einer Pandemie besonders schützenswert – wer oder was hingegen eine besondere Bedrohung? Bei der Eindämmung von Seuchen geht es daher ans Eingemachte und um die fundamentale Frage, in welcher Gesellschaft wir eigentlich leben möchten. Der Vortrag unternimmt eine Zeitreise durch Nordrhein-Westfalen im 19., 20. und 21. Jahrhundert, um der Geschichte sozialer Konflikte und Wandlungen nachzuspüren. Im Fokus stehen Versuche der Prävention gegen Pocken, Diphtherie und Polio und damit die Frage, wie sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen im Kampf gegen Seuchen verhielten und veränderten.

Vorträge zum Nachhören

Den Youtube-Kanal des Vereins mit Vorträgen zum Nachhören finden Sie hier

Dr. Leo Klinke (Klinke)

1. Verleihung des Alfred-Hartlieb-von-Wallthor-Preises

Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V. vergibt am 23. Juni (18.00 Uhr im Marienfelder Saal im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19, 48147 Münster) zum ersten Mal den „Alfred-Hartlieb-von-Wallthor-Preis für interdisziplinäre Forschung zur Geschichte und Kultur Westfalens und angrenzender Regionen“.

Der erste Preisträger ist der junge Archäologe Dr. Leo Klinke, dessen Dissertation „Wahrnehmung vergangener Landschaften – Studien zur Entwicklung einer Kulturlandschaft im nördlichen Münsterland vom Spätneolithikum bis ins Spätmittelalter aus emischer Perspektive“. Klinke hat sich in seiner Arbeit mit den Auswirkungen menschlichen Einwirkens auf Naturlandschaften, die daraus resultierenden Kulturlandschaften und die gegenseitigen Wechselwirkungen zwischen beiden beschäftigt. Nach einem Studium u. a. in Münster, Bamberg und Wien, hat er seine Doktorarbeit an der WWU Münster verfasst und arbeitet derzeit als Wissenschaftlicher Referent im LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland in Bonn.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Preisverleihung, die mit Musik aufgelocker und einem kleinen Empfang abgerundet wird, teilzunehmen. Um Anmeldung in der Geschäftsstelle wird gebeten (0251-591 5972 oder christine.schedensack@lwl.org).

Den Einladungsflyer im PDF-Format können Sie unten herunterladen:

Einladung_Preisverleihung.pdf

Neue Schülerarbeiten

Der letzte Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten hatte das Thema "Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft". Wieder haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler Arbeiten verfasst. Unserem Angebot, ihre Arbeit auf unserer Website zu veröffentlichen, sind inzwischen einige Nachwuchshistorikerinnen und -historiker gefolgt. Die ersten Arbeiten finden Sie auf der Seite "Schüler schreiben Geschichte". Weitere folgen noch.

Neuer Mitarbeiter in der Geschäftsstelle

Der Verein hat einen neuen Mitarbeiter. Ralf Schmeing löst Julia Bußfeld ab und kümmert sich künftig um alle Aufgaben, die im Sekretariat anfallen. Das Sekretariat ist in der Regel dienstags und donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr besetzt.

Alfred-Hartlieb-von-Wallthor-Preis

Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V.  vergibt 2022 zum ersten Mal den Alfred-Hartlieb-von-Wallthor-Preis. Mit diesem Preis werden wissenschaftliche Arbeiten oder Projekte zu Themen der Landesgeschichte ausgezeichnet, die auch aus den Nachbardisziplinen Archäologie, Kunstgeschichte, Volkskunde, Geographie oder Architektur kommen können bzw. interdisziplinär angelegt sind und den Raum oder „space“ als interdisziplinäre Forschungskategorie aufgreifen. Dies kann am Beispiel Westfalens, aber auch am Beispiel angrenzender deutscher oder politische Grenzen überschreitender Regionen erfolgen. Der Einsendschluss ist der 30. November 2021. Nähere Einzelheiten finden Sie in der PDF-Datei, die Sie unten downloaden können:

Ausschreibung AHvW-Preis.pdf

Neu: Westfälische Zeitschrift 170, 2020

Jetzt mit festem Einband: die Westfälische Zeitschrift 170, 2020, ist erschienen. Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Neu: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 98, 2020

Der Jahresband 2020 der Zeitschrift Westfalen ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Neuerscheinungen: Vincke-Edition Bd. 3

Aus der Reihe "Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke 1789-1844" ist ein weiterer Band erschienen:

Band 3: 1813-1818, bearbeitet von Horst Conrad, Silvia Dethlefs und Herta Sagebiel

Das vorliegende Tagebuch umfasst die Lebensphase des 19 bis 26-jährigen Ludwig von Vincke. Es gewährt Einblicke in seine Erlanger und Göttinger Studentenzeit, in der Vincke viele Persönlichkeiten kennenlernt, die den preußischen Reformprozess im Vormärz bestimmen werden. Zugleich wird seine enge Verbundenheit mit dem preußischen Westfalen erkennbar, für das er jugendliche Zukunftsvisionen entwirft.

Vincke unternimmt in dieser Zeit seine ersten großen Auslandsreisen nach Österreich-Ungarn und England. Die Reisen schulen sein Gespür für die Sozialfürsorge im Armen-, Behinderten,- und Strafvollzugsbereich und wecken sein Interesse für den technologischen Fortschritt, insbesondere im agrarischen Bereich. Als Referendar der Kurmärkischen Kammer in Berlin im Juli 1795 profiliert er sich als Experte in der Schafzucht und der Wollverarbeitung. Vinckes Tätigkeit als Landrat in Minden ab 1799 führt indessen zur Desillusionierung. Das Amt bietet ihm nicht die erhoffte freie Entfaltungsmöglichkeit in einem lokalen Rahmen. Überschattet wird die Tätigkeit durch Vinckes illusionäre Liebes- und Heiratserwartungen. Weite Teile der Aufzeichnungen seiner Bemühungen um Marianne von Cronenberg und vor allem um Amalie Hass lassen die Erwartungshaltung an ein vollkommenes Beziehungsglück erkennen. Hier erweist sich Vincke noch als Zeitgenosse der Epoche der Empfindsamkeit. Ersichtlich wird dabei auch seine strikte Achtung der väterlichen Autorität.

Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn

Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
Werden Sie also Fördermitglied und unterstützen Sie den Verein noch stärker als bisher!

Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).

Hier finden Sie ein Formular für eine Fördermitgliedschaft:

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Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Umwandlung Familienmitgliedschaft

Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)