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Aktuelles


Plakt zur Informationsveranstaltung

Geschichte studieren?!

Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V., veranstaltet am Mittwoch, dem 6. Februar 2019, ein Informationsgespräch für alle Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2, die sich für ein Studium der Geschichtswissenschaften interessieren. In dem Gespräch steht Prof. Dr. Martin Kintzinger, Historiker und Lehrstuhlinhaber an der Westfälischen Wilhelms-Universität, für alle Fragen zum Studium selbst und zu den beruflichen Möglichkeiten, die ein Geschichtsstudium bietet, zur Verfügung.

•    Ihr interessiert euch für Geschichte und wollt es vielleicht studieren?
•    Wie sieht das Geschichtsstudium aus und was kann man überhaupt damit werden?

Solche und ähnliche Fragen bewegen euch? Wir haben Antworten!

Prof. Dr. Martin Kintzinger lädt alle interessierten Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, 6. Februar um 18 Uhr ins Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen zum Thema: Zeitreise. Das Studium der Geschichte: Wege, Ziele, Perspektiven ganz herzlich ein. Herr Kintzinger ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.


WO:
Vortragssaal im Landesarchiv NRW Abteilung Münster, Bohlweg 2,  48147 Münster

WANN:
Mittwoch, 6. Februar 2019, 18.00 Uhr

FÜR WEN:
Die Veranstaltung ist für alle gedacht, die sich für ein Geschichtsstudium interessieren. Ihr könnt gerne Freunde, Mitschülerinnen und Mitschüler mitbringen. Auch komplette Kurse können teilnehmen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Münze im Wert von 1 Billion Mark (© LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum Münster, Inv.-Nr. 45646 Mz, Foto: Sabine Ahlbrand-Dornseif)

Nächster Vortrag

Mittwoch, 13. Februar, 19.00 Uhr

Stefan Kötz M.A.
Das Notgeld der Provinz Westfalen (1918, 1921-1923)

Das Notgeld der Provinz Westfalen ist Zeuge der in geldgeschichtlicher Hinsicht turbulentesten Phase der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, aber auch der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, des Ersten Weltkriegs. Kurz vor Kriegsende hat – wie es sehr viele deutsche und auch westfälische Kommunen und weitere Institutionen vor allem seit 1916 getan hatten – auch der Provinzialverband der Provinz Westfalen in Münster Notgeldscheine ausgegeben, um den akuten Zahlungsmittelmangel zu decken.

Die Inflation jedoch, im Ersten Weltkrieg grundgelegt, erreichte schon 1922 nie gekannte Ausmaße und steigerte sich im Lauf des Jahres 1923 bis Mitte November gar zur Hyperinflation. In dieser Zeit hat auch die Landesbank der Provinz Westfalen in Münster Notgeldscheine mit Nominalen zwischen 500 Mark und 5 Billionen Mark aufgelegt; Scheine auf Dollarbasis vom Oktober/November 1923 zeugen zudem von der Überwindung dieses Währungscrashs.

Bekannter noch als die Scheine sind aber die Münzen, die mit den Jahreszahlen 1921 bis 1923 in einer Stückelung von 50 Pfennig bis 1 Billion Mark geprägt wurden. Sie zeigen auf der Vorderseite das Westfalenross, auf der Rückseite im Profil den „Minister vom Stein“, Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (1757–1831) – apostrophiert als „Deutschlands Führer in schwerer Zeit“. Dass diese Münzen größtenteils gar nicht als Zahlungsmittel gedacht waren, sondern als medaillenartige Verkaufsobjekte der Unterstützung des Ruhrkampfs seit Anfang 1923 dienten, wird heute oft vergessen. Das Konterfei vom Steins, modelliert von dem Bildhauer und Medailleur Rudolf Bosselt (1871–1938), damals Direktor der reformorientierten Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg, taucht auch auf einigen Notgeldscheinen der Landesbank wieder auf. Es ist geradezu zu einem Identifikationssymbol der Provinz Westfalen und letztlich bis heute des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) geworden.

Anlass für den Vortrag ist, dass 2017 aus dem Nachlass der WestLB ein Satz Prägestempel der Münzen für das LWL-Muse­um für Kunst und Kultur erworben werden konnte. Der Vortrag soll die Objekte des Notgelds der Provinz Westfalen ausführlich in Bild und Wort vorstellen und dieses Phänomen in die zeit- und geldgeschichtlichen Kontexte zwischen Erstem Weltkrieg und Inflation einordnen.

Wer:
Stefan Kötz ist Kurator für das Münzkabinett am LWL-Museum für Kunst und Kultur/Westfälisches Landesmuseum und Referent für Münzfundpflege bei der LWL-Archäologie für Westfalen

Wann und wo:
Mittwoch, 13.2.2019, 19.00 Uhr
Plenarsaal des Landeshauses, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster.

Der Eintritt ist frei.

Hier können Sie das Vortragsprogramm als PDF-Datei herunterladen.

Vortragsprogramm 2018-19.pdf

Neu: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 95, 2017

Der Jahresband 2017 der Zeitschrift Westfalen ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier:

Inhalt.jpg


Neu: Westfälische Zeitschrift 167, 2017

Die Westfälische Zeitschrift 167, 2017, ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier:

WZ 167 Inhalt.pdf

Neu erschienen: Bd. 10 (1830-1839) der Edition der Vincke-Tagebücher

Band 10 der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke ist erschienen (Näheres finden Sie hier). Er umfasst die Jahre 1830 bis 1839. Am 5. März wurde der Band mit einer Vortragsveranstaltung im münsterischen Schloss vorgestellt. Im Schloss hatte die Familie Vincke ihre Wohnung und Ludwig Vincke zudem seinen Dienstsitz als Oberpräsident der preußischen Provinz Westfalen.

Die Bilder (© Peter Fröhlich) zeigen Eindrücke der Buchvorstellung (bitte klicken Sie zum Vergrößern auf ein Bild):




Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn



Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
Werden Sie also Fördermitglied und unterstützen Sie den Verein noch stärker als bisher!

Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).

Hier finden Sie ein Formular für eine Fördermitgliedschaft:

Fördermitgliedschaft.pdf


Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
     
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
     
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
     
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
     
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
     
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
     
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
     
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Formular Umwandlung Familienmitgliedschaft


Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)