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Aktuelles


Nächste Vorträge

Am Montag, dem 23. April, bieten wir in Kooperation mit dem Historischen Seminar der WWU Münster und der Villa ten Hompel einen zusätzlichen Vortrag an. Er beginnt um 18.00 Uhr (c.t.) im Hörsaal JO1 der Westfälischen Wilhelms-Universität, Johannisstraße 4, 48143 Münster. Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Josef Foschepoth
Kalter Bürgerkrieg in Deutschland. War das KPD-Verbot verfassungswidrig?

Das längste, größte und umstrittenste Parteiverbotsverfahren dauerte 55 Monate und führte am 17. August 1956 zum Verbot der KPD. Josef Foschepoth konnte erstmals unter Verschluss gehaltene Geheimakten der Bundesregierung und des Bundesverfassungsgerichts sowie umfangreiche Bestände von KPD und SED auswerten. Er kommt zu dem Schluss: Von der KPD ging – auch in der Wahrnehmung der Sicherheitsbehörden - keine ernst zu nehmende Gefahr aus. Die Regierungen Adenauer übten massiven Druck auf das Gericht aus. Obwohl die Verfassungsrichter den Prozess nicht wollten, sahen sie keine andere Wahl, als die KPD zu verbieten. Das Verfahren war dem deutsch-deutschen Kalten Bürgerkrieg geschuldet. Bundesregierung, Bundesamt für Verfassungsschutz und Bundesverfassungsgericht arbeiteten eng zusammen. Im Verfahren gegen die KPD war die Gewaltenteilung aufgehoben.

Prof. Dr. Josef Foschepoth (ehemals Universität Freiburg) ist Historiker und Spezialist für die Geschichte des Kalten Kriegs und des Kalten Bürgerkriegs in Deutschland. Er ist Autor wichtiger Publikationen zur Zeitgeschichte. Ende 2012, ein halbes Jahr vor Beginn der NSA-Affäre, erschien sein bislang erfolgreichstes Buch "Überwachtes Deutschland". Sein neues Buch trägt den Titel "Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg" und ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen erschienen.

 

Der nächste Vortrag in unserer aktuellen Reihe findet am Mittwoch, dem 25. April, um 19.00 Uhr im Vortragssaal im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10, 48143 Münster statt:

Dr. Petra Marx, LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum)
Französische Hofkunst in Westfalen? Der Firgurenzyklus vom Westportal der Überwasserkirche zu Münster

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum) ist das Figurenensemble „Maria mit Kind und zehn Apostel vom Westportal der Überwasserkirche in Münster (um 1370/74) ausgestellt. Ursprünglich stammen die überlebensgroßen Sandsteinfiguren vom Westportal der St. Marienkriche – der vom Dom aus jenseits der Aa gelegenen und daher so benannten Überwasserkirche. Sie entstanden im letzten Drittel des 14. Jahrhunderts und zählen zu den herausragenden gotischen Bildwerken der Mittelaltersammlung des Museums. Trotz ihres fragmentarischen Zustandes und des fast vollständigen Verlustes ihrer farbigen Bemalung bezeugen die Skulpturen die spätmittelalterliche Blütezeit der Bildhauerkunst in Westfalen. Dabei entstand das Ensemble zwar aus dem hiesigen Baumberger Sandstein, dem „Marmor Westfalens“, aber nicht durch einheimische Künstler, sondern wohl durch eine mobile Werkstatt aus dem Maasgebiet, die sich für diesen Auftrag in der Bischofsstadt aufhielt.

Der Vortrag stellt die Geschichte, Bedeutung und kunsthistorische Einordnung des Figurenensembles vor, das seit der Wiedereröffnung des Museums einen besonderen Ort in der Museumsspitze gefunden hat. Kuratorin Dr. Petra Marx, Expertin für mittelalterliche Kunst, führt durch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Der Vortrag wird gemeinsam vom Verein und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur veranstaltet.

Bitte beachten Sie, dass der Vortrag um 19.00 Uhr im Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur, Domplatz 10, 48143 Münster, stattfindet.

(exklusiv für Vereinsmitglieder: zwischen 18.00 und 18.45 Uhr Besichtigung der Figuren im Museum in Anwesenheit der Referentin)


Der Eintritt ist frei, bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis mit.

70. Tag der Westfälischen Geschichte

Am 13. und 14. April findet in Beckum der 70. Tag der Westfälischen Geschichte mit folgenden Vorträgen statt:

Freitag, 13.4.,
18.30 Uhr Eröffnung und Begrüßung
19.00 Uhr Vortrag: Dr. Chrisoph Spieker, Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster
Vom Zementkönig zum Systemgegner. Beckum, ten Hompel und der Zement

Samstag, 14.4.
10.30 Uhr Begrüßung und Einführung
10.45 Uhr Dr. Vera Brieske, Altertumskommission für Westfalen
Findlinge, Fürsten und Fehden. Archäologische Spuren zur Kulturgeschichte im Raum Beckum

11.30 Uhr Kaffeepause

12.00 Uhr Dr. Petra Marx, LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum)
„HOC VAS EXPENSIS STRUXIT POPVLVS BEKEMENSIS“. Entstehung, Gestalt und Bedeutung des Beckumer "Prudentiaschreins" von 1220/30

12.45 Uhr Dr. Bernd Thier, Stadtmuseum Münster
Zerbrochene Heilige. Die Funde gotischer Tonreliefs des Jodokus Vredis im Kloster Blumenthal in Beckum

Die Vorträge sind öffentlich und kostenlos.
Bitte melden Sie sich an unter:
0251-591 5972 oder christine.schedensack@lwl.org
oder mit der Anmeldekarte, die Sie hier herunterladen können:

Flyer Tag der Geschichte.pdf

Anmeldekarte.pdf


Neu erschienen: Bd. 10 (1830-1839) der Edition der Vincke-Tagebücher

Band 10 der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke ist erschienen (Näheres finden Sie hier). Er umfasst die Jahre 1830 bis 1839. Am 5. März wurde der Band mit einer Vortragsveranstaltung im münsterischen Schloss vorgestellt. Im Schloss hatte die Familie Vincke ihre Wohnung und Ludwig Vincke zudem seinen Dienstsitz als Oberpräsident der preußischen Provinz Westfalen.

Die Bilder (© Peter Fröhlich) zeigen Eindrücke der Buchvorstellung (bitte klicken Sie zum Vergrößern auf ein Bild):

Vortragsprogramm 2017-2018.jpg


Neu: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 94, 2016

Der Jahresband 2016 der Zeitschrift Westfalen ist erschienen. Er beinhaltet den Denkmalpflegebericht des LWL-Amtes für Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur der Jahre 2010-2014.
Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier


Neu: Westfälische Zeitschrift 166, 2016

Die Westfälische Zeitschrift 166, 2016, ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier


Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn



Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
Werden Sie also Fördermitglied und unterstützen Sie den Verein noch stärker als bisher!

Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).

Hier finden Sie ein Formular für eine Fördermitgliedschaft:

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Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
     
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
     
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
     
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
     
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
     
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
     
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
     
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Formular Umwandlung Familienmitgliedschaft


Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)