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Informationen zum Vereinsprogramm

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Aktuelles

Vortragsreihe 2020/2021

Am 26. Oktober wollen wir mit unserer Vortragsreihe starten. Den Anfang macht Prof. Dr. Martin Kintzinger, der unter dem Titel "Sarazentürme und Tatarische Tücher. Spuren des Kulturkontakts im westeuropäischen Mittelalter" zeigen wird, dass auch Menschen im Mittelalter Kontakt zu fremden Kulturen hatten. mehr

Der Vortrag findet um 19.00 Uhr im Plenarsaal des Landeshauses, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster, statt. Der Eintritt ist frei.

Das vollständige Vortragsprogramm können Sie hier herunterladen.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:

Zur Zeit gelten für den Besuch des Plenarsaals des Landeshauses folgende Regelungen:

Bitte bringen Sie einen eigenen Mund-Nasen-Schutz zur Veranstaltung mit und tragen diesen auf dem Weg bis zu Ihrem Sitzplatz und immer dann, wenn ein Abstand von 1,50 Meter zu anderen Personen nicht gewährleistet werden kann. Bitte waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nach Betreten des LWL-Gebäudes. Ein Spender mit Desinfektionsmittel ist im Raum vorhanden.

Sie müssen Ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Die Sitzplätze werden so angeordnet sein, dass Sie einen ausreichenden Abstand zu den anderen Teilnehmern haben und am Platz die Mund-Nasen-Bedeckung abgesetzt werden kann.

Gem. des Hygienekonzeptes sehen Sie bitte von einer Teilnahme an der Veranstaltung ab, wenn sie an Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen etc.) leiden. Sollten Sie bei der Veranstaltung husten oder niesen müssen, halten Sie bitte die Etikette ein (in die Armbeuge bzw. ein Taschentuch).

Im Plenarsaal und auf der Empore sind unter Einhaltung der Abstandsregeln insgesamt 78 Plätze vorhanden. Wir werden darauf achten, dass nicht mehr als die erlaubte Zahl der Plätze besetzt wird.

Auf Änderungen in den Nutzungsbedingungen des Plenarsaals werden wir Sie an dieser Stelle immer aktuell hinweisen.

Titelbilder "Die Tagebücher des Ludwig Freiherr Vincke"

Neuerscheinungen: Vincke-Edition Bd. 7 und 11

Aus der Reihe "Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke 1789-1844" sind zwei weitere Bände erschienen:

Band 7: 1813-1818, bearbeitet von Ludger von Westphalen

Dieser Band ist ein unveränderter Nachdruck der bereits 1980 erschienenen Tagebuchedition, die – bearbeitet von Ludger Graf von Westphalen – den Zeitraum vom 1.11.1813 bis zum 1.1.1819 umfasst. Ludwig Vincke hatte sich 1810 aus preußischen Diensten verabschiedet, geheiratet und lebte als Gutsherr auf Haus Ickern. Erst die Vertreibung der Franzosen aus Nordwestdeutschland ebnete ihm den Weg zurück in die Dienste der Allgemeinheit, die er während der französischen Besatzung nicht zu leisten bereit gewesen war. Zunächst als Zivilgouverneur, dann als Oberpräsident der 1815 neu geschaffenen Provinz Westfalen stellte er fortan seine Schaffenskraft in den Aufbau und die Weiterentwicklung eines modernen Westfalens.

Bereits die erste Auflage der Edition ist ergänzt durch eine Auswahl an Briefen, die Vincke in den Jahren 1813–1818 erhalten hat und die im Zusammenhang mit seinen Tagebucheinträgen stehen. Sie sind in diesem Band ebenfalls unverändert nachgedruckt.

Band 11: 1840-1844, bearbeitet von Hans-Joachim Behr und Christine Schedensack

Bis in seine letzten Tage folgte Vincke dem Grundsatz „ Müßigkeit vermeiden, keine Zeit für Zerstreuungen verschwenden“. Unermüdlich war er in seiner Provinz unterwegs, beschäftigt mit wirtschaftlichen Fragen, dem Ausbau der Infrastruktur, Ordnung des Armenwesens und sozialen Einrichtungen. Jeder neue Straßenabschnitt wurde nach seiner Fertigstellung von ihm persönlich kontrolliert. Manchmal erreichte er dabei die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Er verbuchte Erfolge, musste aber auch Enttäuschungen hinnehmen. So konnte er für die Köln-Mindenener Eisenbahn nicht die von ihm bevorzugte Linienführung über Hamm durchsetzen. Bei der Diskussion um die Westfälische Landgemeindeordnung. die seinen Vorstellungen zutiefst widersprach, musste er schrittweise seine Grundsätze aufgeben.

Dem Thronwechsel nach dem Tode Friedrich Wilhelms III. sah Vincke mit Besorgnis entgegen. Guten Willen wollte er dem Thronerben nicht absprechen, störte sich aber an dessen „poetischen Grillen“. So täuschte er sich auch, wenn er in der Einberufung der vereinigten Ausschüsse einen Beweis für Absichten des Königs sah, die ständischen Rechte zu erweitern. Friedrich Wilhelm IV. war zu sehr in provinzialständischen Vorstellungen befangen, um dem liberalen Drängen nach Verfassungsreformen nachzugeben.

Zu seinem ältesten Sohn Georg hatte Vincke ein besonders enges Verhältnis. Er war ihm Vertrauter und Ratgeber in dienstlichen wie privaten Angelegenheiten. Was den Vater jedoch bekümmerte, war sein Widerspruchsgeist, der auf dem Landtag zu einer offenen Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn geführt hatte.

Allmählich machte sich das Alter bemerkbar. Vincke klagte über zunehmende Schwerhörigkeit, die ihm Mühe machte, beim sonntäglichen Kirchenbesuch der Predigt zu folgen. Gerüchte von einer baldigen Pensionierung liefen um.

Am 3. November 1844 trat der Oberpräsident seine letzte Dienstreise nach Minden an, bei der er einen Schlaganfall erlitt, von dessen Folgen er sich nicht mehr erholte. Er starb am 2. Dezember 1844.

Neu: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 97, 2019

Der Jahresband 2019 der Zeitschrift Westfalen ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Neu: Westfälische Zeitschrift 169, 2019

Jetzt mit festem Einband: die Westfälische Zeitschrift 169, 2019, ist erschienen. Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn

Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
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Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).

Hier finden Sie ein Formular für eine Fördermitgliedschaft:

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Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Formular Umwandlung Familienmitgliedschaft

Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)